Wie funktionieren Lenormandkarten?

Wie mischt man Lenormandkarten?

Du kannst die Karten als Stapel in die Hand nehmen und dann wie bei einem Kartenspiel mischen. Ich würde es auf jeden Fall von Hand machen und keine Kartenmischmaschine dafür nutzen. Denn es sollen ja deine Schwingungen und Energien in die Karten übertragen werden oder zumindest in die gestellten Fragen an die Karten / geistige Welt, die dich beim Deuten unterstützen wird, wenn du dies möchtest.

Wenn du zum Mischen von Karten schon immer ungeschickt warst bzw. dich schwer damit tust, dann breite einfach alle Karten mit der Rückseite auf einem Tisch aus und wusele sie ordentlich mit den Händen hin und her, sodass sie ebenfalls durcheinanderkommen. Danach schiebst du alles zu einem Stapel zusammen, den du dann in die Hand nimmst. Wenn du magst, kannst du noch 3-mal abheben, also 3 kleine Stapel daraus erzeugen und dann in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammentun. Dies ist aber nur optional. Manche Kartenleger machen das, andere nicht, wieder andere legen es in der gleichen Reihenfolge wieder als Stapel zusammen und schauen sich nur die unterste Karte jeweils an.

Hauptsache am Ende hast du einen gut gemischten Kartenstapel.

Wie legt man Lenormandkarten?

Legst du eine große Legung (die große Tafel aus), dann werden alle Karten ausgelegt, d.h. hier würde ich, wenn der Kartenstapel gemischt ist, einfach von oben weg die Karten ziehen und mit der Bildseite nach oben auf den Tisch legen.

Legst du auf eine einzelne Frage, dann eignen sich die kleinen Legungen mit nur ein paar Karten eher dafür. Hier kommt es drauf an, ob du auch vom Stapel oben weg die Karten ziehen oder es etwas intensiver möchtest und die Karten alle fächerartig oder als lange Reihe auf den Tisch ausbreitest (mit der Kartenrückseite nach oben). Dann gleitest du schwebend mit deiner Hand über diese Kartenrückseiten hin und her bis du denkst oder einen Impuls spürst, dass es diese eine Karte sein soll. Diese Karte ziehst du dann hervor und legst sie in der kleinen Legung auf ihre Position im Legesystem. Das wiederholst du solange, bis alle Kartenpositionen im Legesystem mit einer Karte versehen sind. Erst dann drehst du die Karten alle um und beginnst mit den Deutungen.

Wie liest man Lenormandkarten?

Bei kleinen Legungen ist das einfach, hier gehst du einfach der Reihe nach die Kartenpositionen durch. Welche Karte liegt auf Position 1 und was bedeutet diese Position und vor allem die gezogene Karte darauf als Antwort? Das wiederholst du dann bis alle Kartenpositionen dran waren.

Wenn du hingegen die große Tafel ausgelegt hast, also alle 36 oder auch 40 Karten mit 4 oder 5 Reihen vor dir liegen, dann geht man etwas anders vor. Für mich ist es dabei egal, ob es nun eine 9x4 Tafel ist, die mit 4 Reihen à 9 Karten ausliegt oder ob es eine 8x4 bzw. 8x5 Tafel ist, in der 4 Reihen à 8 Karten und die fünfte Reihe dann bei 36 Karten mit 4 Karten mittig liegt oder bei 40 Karten auch mit 8 Karten ausliegt.

Es ist und bleibt ein gesamtes Bild, auf dass du nun schauen willst.

Doch wo anfangen und wie dann alle Karten lesen?

Ich betrachte es gern wie ein Bilderbuch. Also im Grunde wie ein Buch, in dem ich lesen kann und alle neuen Informationen kommen immer rechts und nach unten. Hingegen, was ich gerade gelesen habe, ist links von meiner Position. Übertrage ich das auf die Bilder, so ist es ein Bilderbuch, welches man ja auch von links nach rechts liest und von oben nach unten z.B. bei einem Comic Heft.

Meine Position ist dabei einfach die fragende Person, also die Fragestellerin wäre die Dame, Karte 29 im Bild. Bei einem Fragesteller schaue ich beginnend beim Herrn, Karte 28 im Bild an.

Alles was links liegt, ist die Vergangenheit, alles was rechts liegt, ist die Zukunft. Auch nach unten deute ich die Zukunft. Was oben ist, also so gesehen über dem Kopf schwebt, das nehme ich als Deutungen für die Gegenwart, eben das, was einen aktuell gerade beschäftigt.

Manche Kartenleger deuten anders und achten auf die Blickrichtung der Person auf der Karte.

Das kannst du auch, wenn dir dies lieber ist. Ich bevorzuge lieber das Modell mit dem Bilderbuch, wobei mir egal ist, in welche Richtung die Personen schauen und nur wichtig ist, was kommt rechts und nach unten als Zukunft und was liegt links von der Person und ist schon bekannt = Vergangenheit bzw. was bringt man ins Thema mit, was ist schon da.

Wie deute ich Lenormandkarten richtig?

Erstmal vorweg, es gibt kein richtig oder falsch. Nur eine Sichtweise auf die Karten und wie du mit den Karten arbeiten willst bzw. welche Kommunikation du mit dir und den Karten (geistigen Welt) ausgemacht hast.

Jeder Kartenleger lernt die Grundbedeutungen einer Karte aus einem Buch oder von einer Person kennen und muss dann für sich entscheiden, ob diese Deutung für einen selbst stimmig ist. Passt es und du denkst, ja, das ist auch meine Deutung der Karte, klingt logisch oder mein Bauch sagt ja, dann solltest du die Deutung übernehmen.

Macht sich eine Unstimmigkeit breit, dann achte auf deine Empfindung. Was will die Karte dir persönlich mitteilen? Wie würdest du sie deuten, damit es sich stimmig anfühlt?

Notiere dir dann diese Gedanken und deute danach. Denn die Karten sprechen ja mit dir, also höre auch auf das, was sie dir mitteilen und nicht, was ein anderer dir ins Ohr flüstern will und du möglicherweise anders verstehst.

Hast du einmal deinen Zugang zu den Karten gefunden, ob nun von jemanden 1:1 übernommen, weil einfach alles stimmig war oder eben auch modifiziert auf deine Sichtweise, dann sprechen die Karten auch mit dir. Die Karten werden sich so ins Kartenbild platzieren, damit du deine Deutung anwenden kannst und du die passenden Antworten auf die gestellten Fragen bekommst.

Zweifel beim Deuten?

Das ist normal und passiert jedem guten Kartenleger auch mal. Es gibt immer mal Tage, an denen funktioniert es weniger gut oder die Kommunikation ist irgendwie gestört, verzerrt oder einfach undeutlich. Dann lege die Karten beiseite und deuten an einem anderen Tag, an dem es wieder besser funktioniert.

Geht es dir immer so, dass du Probleme beim Deuten hast oder Widersprüche oder aufdrängende Zweifel, ob du es richtig siehst?

Dann hast du noch nicht die passende Deutungsmethode für dich gefunden. Eine Anleitung ist wie ein roter Faden, an dem du dich durchs Kartenbild deuten kannst. Eine Methode, die dir hilft, wo du schauen musst, wie du schauen musst, um schlussendlich die Deutung als Antwort zu formulieren.

Hier kann ich dir nur raten, dass du weiter nach einer Methode suchst, die dir mehr Sicherheit im Deuten gibt, die Widersprüche verschwinden lässt und du ein klares und einfaches Deutungskonzept anwenden kannst.

Ich habe meines für mich gefunden. Ich nenne es die vertiefende Positionsdeutung, die ich sowohl in der kleinen 9er Legung als auch in der großen Tafel anwende.

Möchtest du mehr darüber erfahren?

Dann schaue dir meine kostenfreie Webinar Aufzeichnung zu diesem Thema an.

https://www.lenormand-deutung.de/anmeldung-webinaraufzeichnung-deutungstechniken/

Dort stelle ich meine Deutungsmethode vor und wie einfach ich damit deuten kann. Und laut vielen Rückmeldungen von meinen Schülern im „Kartenlegen lernen Unterricht“ funktioniert es bei den anderen genauso gut und sie kommen endlich mit den Deutungen der Lenormandkarten und dem Antworten geben zurecht.

Vielleicht gehörst du auch bald dazu und hast dann deine passende Deutungsmethode gefunden.

Lenormand online legen geht das überhaupt?

Ja klar, das geht. Du kannst die Karten in deiner Hand mischen und ziehen oder das ganze auch online machen. Das Internet macht vieles möglich. Und wenn du gerade kein Kartendeck bei der Hand hast, weil du unterwegs bist oder es nicht mit in den Urlaub genommen hast, aber eine dringende Frage klären möchtest, dann kannst du dies auch online auf entsprechenden Webseiten tun.

Manche Webseiten, so auch eine von meinen, ermöglichen dir, die Karten auch online zu ziehen und die Legesysteme vorab auszuwählen.

Dann stellst du nur noch deine Frage, gleitest mit dem Mauszeiger über die Karten und ziehst dort mit einem Klick auf eine der Karten, die einzelnen Karten heraus. Sie legen sich automatisch auf ihre Kartenpositionen in der Legung und drehen sich mit der Bildseite nach vorn. So siehst du die Motive und kannst direkt am Bildschirm deuten.

Auf meiner Seite gibt es dazu sogar noch eine Deutungshilfe. D.h. wenn du mit dem Mauszeiger über ein Kartenmotiv fährst, dann ploppt ein weiteres kleines Fenster auf, in dem dann Deutungshinweise stehen. Diese sind allgemein und du solltest sie dann auf deine Frage bezogen deuten, also leicht anpassen.

Ist wirklich easy.

Möchtest du es gleich mal ausprobieren?

Dann klicke zu dieser Webseite der Legesysteme, wähle eine Legung aus und ziehe online die Karten auf eine deiner Fragen: https://lenormand-legesysteme-und-tarot-legesysteme.de/

Willst du wissen, wer dich hier begleitet?

Das bin ich - Angelina Schulze
1972 habe ich das Licht der Welt erblickt und die Begeisterung für das Kartenlegen hat mich schon sehr früh erfasst! So habe ich bereits im Teenageralter mit den verschiedenen Decks experimentiert und mehr und mehr mein Wissen vertieft. Dabei hat sich wie von selbst mein eigenes - sehr logisch nachvollziehbares und leicht erlernbares - Deutungssystem entwickelt. Und weil ich meine Begeisterung gern teile, war der nächste folgerichtige Schritt, mein Wissen und meine Erfahrungen anderen, die das Kartenlegen lernen wollen, weiterzugeben. Dabei lehre ich zu jeder Karte, jedem Haus und all den Kombinationen eine klare Deutung, die sich wie ein roter Faden durch alle leicht nachvollziehbaren Deutungsschritte zieht.

Meine Vision / Mission:
Möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, zu Experten in der Lebensberatung zu werden, um sich selbst, aber auch anderen, die Karten zu legen und dabei klare Antworten und hilfreiche Deutungen zu geben.

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